Nach einer professionellen Karriere in der Rhythmischen Sportgymnastik (Italienische Meisterin 1993) setzte Cristiana ihre Ausbildung in Ballett und zeitgenössischem Tanz fort.
Sie wurde als Trainee in die Kompanie Aterballetto unter der Leitung von Mauro Bigonzetti aufgenommen und erhielt mehrere Stipendien (u. a. für das „Merce Cunningham Studio“ und das „Peridance Center“ in New York sowie das „Spellbound Contemporary Ballet“ in Rom).
Als Solistin tanzte sie bei Enzo Cellis „Botega“-Tanzkompanie (Italien), am J.K.-Tyl-Theater in Pilsen (Tschechien) sowie von 2001 bis 2009 beim Balletto dell’Esperia (Turin, Italien) unter der Leitung von Paolo Mohovich.
Sie tanzte Stücke von Eugenio Scigliano, Michelle Pogliani, Bronislav Rosnos, Alena Peskova, Libor Vazulik, Immacolada Rubio, Hervè Costa, Laura Corradi, Jacopo Godani, Paolo Mohovich und weiteren.
Seit 2010 lebt Cristiana in Berlin und arbeitet als freischaffende Künstlerin; dabei wirkt sie sowohl als Performerin als auch als Choreografin an verschiedenen Produktionen und Projekten mit.
Sie arbeitet mit Künstlern aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, und ihre Werke wurden an internationalen Spielorten sowie auf Festivals aufgeführt.
Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem ersten Preis für darstellende Künste bei der „Internationalen Kulturbörse Freiburg“ sowie durch die Aufnahme in die engere Auswahl für den „Total Theatre Award“ beim Edinburgh Fringe Festival. Ihre künstlerische Arbeit wurde vom Dachverband Tanz Deutschland im Rahmen des Programms „Dis-tanzen“ sowie von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur im Bereich der darstellenden Künste (für künstlerische Arbeit und Recherche) gefördert.
nowhere ist eine tänzerische Collage aus Bildern und Geschichten, die die Grenzen zwischen Realität und Vorstellungskraft auflöst. Durch die Verbindung von Tanz und Objektmanipulation entsteht eine vielschichtige Bühnensprache, inspiriert von der surrealistischen Kunst. Im Zentrum von nowhere steht die Kraft des Träumens – als Möglichkeit, neue Perspektiven einzunehmen, sich von festgefahrenen Vorstellungen zu lösen und die Welt mit kindlicher Neugier zu betrachten. Transformation und Vergänglichkeit bilden zentrale Themen des Stücks. nowhere erforscht die ständige Verwandlung unserer Körper und unserer Umgebung. In einer Welt, die nach Klarheit verlangt, setzt nowhere auf Mehrdeutigkeit, Neugier und den Mut, die Realität aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Gerade in Zeiten der Unsicherheit und Negativität wird das Träumen zu einer essenziellen Kraft – einer Kraft, die uns antreibt, inspiriert und uns Hoffnung schenkt. Denn nur wer träumt, kann neue Welten erschaffen!
nowhere ist spielbar
- outdoor, ca. 25 Minuten
- In Theatern, ca. 55 Minuten.